Exhibitions
Permanent exhibition:
MATERIAL ARCHIV
In the Gewerbemuseum Winterthur.
The Gewerbemuseum’s specimen materials collection, which was set up in 2009, is both a place of work and a research facility: a database, a comprehensive exhibition, numerous examples of how the materials can be used in applications, design and construction, work stations and hundreds of sample materials provide an insight into the unending versatility of materials. The collection is constantly being expanded – over 300 pigments were added recently – and offers a rich spectrum of detailed information for colleges and specialists in all fields of design. An RFID scanner automatically links the specimen materials with the specialist information contained in the database, so that the materials on display can be thoroughly examined and compared. A specialist library and a selection of films provide inspiration and assistance for those wishing to undertake further research.
Material-Archiv is an independent interdisciplinary network set up in cooperation with Zurich University of the Arts, the School of Engineering and Architecture of the Lucerne University of Applied Sciences and Arts, the Sitterwerk Center for Art and Cultural Economy, St. Gallen, and now also with the Architecture and Construction Library and Architecture Department of the Swiss Federal Institute of Technology, Zurich.
Color. Farben der Natur
Noch bis 17.04.2011 im Naturmuseum Südtirol, Bindergasse 1, 39100 Bozen, Italien.
Was steckt hinter Himmelblau, Wasserblau, dem Blau von Lapis Lazuli, von Iris, Eisenhut und Akelei? Welche Farbe hat ein Spiegelei, wenn es blau beleuchtet wird? Was passiert, wenn sich ein blauer, roter und grüner Lichtstrahl treffen? Blütenfarben und das Farbensehen der Insekten verbindet eine gemeinsame Geschichte, weil Blütenpflanzen haushalten: Sie locken nur solche Insekten an, die sich für ihre Bestäubung eignen. Im Meeresaquarium der Ausstellung wird es richtig bunt! Die Fische tarnen sich durch grelle Punkte und Streifen, beeindrucken Fischfrauen, halten durch falsche Augen Feinde auf Distanz. Farbstoffe steigern Appetit und Kauflust auf Oliven, Lachs oder Erdbeereis. Historische und synthetische Pigmente erzählen vom uralten Traum, die Farben der Natur nachzuahmen, sogar zu übertreffen. Eine Avantgarde-Drucktechnik reproduziert Oberflächen aus der Natur – ein Vergleich mit den Farben des Originals zeigt, mit welchem Ergebnis!
Color. Farben der Natur ist eine Ausstellung des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart und des Naturmuseums Südtirol.
Vortrag: Farbstoffe und Farbgeschichten
15.02.2011, 20 Uhr, im Naturmuseum Südtirol
Am Beispiel von Malachit und Azurit erklärt Georg Kremer , wie der Abbau von Kupfer die Menschen im Alten Ägypten, in Anatolien und in Mesopotamien auf den Geschmack brachte, blaue und grüne Pigmente zu verwenden. Kremer stellt die Blau- bzw. Grünpigmente in Bozen auch deshalb vor, weil die Tiroler Bergwerke für diese Pigmente in Europa wichtige Quellen waren. Zum Abschluss das kostbarste Blau-Pigment, Ultramarin, das seine Farbmühle nach alten Rezepten gewinnt.
In deutscher Sprache. Eintritt frei.
IRIS. Die Erfindung der Farben von 1600 bis heute
20.11.2010 bis 6.2.2011
im Stadt- und Industriemuseum
Wetzlar, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstgeschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen, unterstützt von der Universitätsstadt Gießen und der Stadt Wetzlar.
Aus Anlass des 200-Jahr-Jubiläums des Erscheinens von Goethes ›Zur Farbenlehre‹ werden am 18. und am 19. November 2011 in Gießen und in Wetzlar drei Ausstellungen eröffnet, die in Kooperation der Städtischen Museen Wetzlar, des Neuen Kunstvereins Gießen sowie der Universitätsbibliothek und des Instituts für Kunstgeschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen entstanden sind.
Die Ausstellungs-Trilogie widmet sich dem Phänomen ›Farbe‹ sowohl unter dem Aspekt der wissenschaftlichen Reflexion als auch der praktischen Anwendung in den unterschiedlichsten Lebensbereichen in historischer Perspektive vor und nach Goethe, aber auch im zeitgenössischen künstlerischen Schaffen. Neben dem inhaltlichen Anspruch, der darauf abzielt, eine Reihe von besonders relevanten thematischen Aspekten herauszuarbeiten, geht es den Veranstaltern darüber hinaus auch um die kulturelle Vernetzung und um das Schaffen von Synergien zwischen den beiden Nachbarstädten Gießen und Wetzlar einerseits sowie um das Zusammenspiel von Justus-Liebig-Universität Gießen und kulturellen Institutionen der Region andererseits.
Zur Austellungs-Seite Die Erfindung der Farben.
Farbpigmente Farbstoffe Farbgeschichten
12. September 2010 bis 2. Januar 2011 im Gewerbemuseum Winterthur.
Jetzt liegt die faszinierende Welt der Farbstoffe und Pigmente auch in Buchform vor. Gleichzeitig werden Reihen von Pigmenten und Farbstoffen zusammen mit den Originalfarbmustern aus der Publikation in einer Ausstellung präsentiert.
2006 realisierte das Gewerbemuseum gemeinsam mit Fachexperten die Ausstellung „Farben – materiell und virtuell“. Wichtiger Bestandteil war das Farblabor, welches unter anderem über 200 Pigmente und Farbstoffe in ihrer vollen Leuchtkraft systematisch und künstlerisch präsentierte. Daraus ist nun die Publikation “Farbpigmente Farbstoffe Farbgeschichten” entstanden. Das in einem 14-Farbendruck hergestellte Handbuch konzentriert sich in Wort und Bild vollumfänglich auf die Materie Farbe und ihre enorme Vielfalt. Ihr Herzstück ist das Kompendium mit seinen 317 natürlichen und synthetischen Pigmenten und Farbstoffen, den in minuziöser Handarbeit hergestellten Farbmustern sowie den dazugehörenden Grundstoffen wie Mineralien, Erden, natürlichen Substanzen oder chemischen Formeln.
Anlässlich der Buchpräsentation werden nicht nur die originalen Farbmuster und Pigmente vorgestellt. Die Ausstellung bietet darüber hinaus auch einen Einblick in den aufwändigen Herstellungsprozess: die arbeitsintensive Farbabstimmung mit den Originalmustern und einzelne Arbeitsschritte des 14-Farbendruckes. Denn nur die Verbindung von handwerklicher mit elektronischer Präzisionsarbeit ermöglichte es, die Farbwerte in hohem Masse differenziert wiederzugeben. Alle ausgestellten Pigmente werden gleichzeitig permanent in die Mustersammlung des Material-Archivs integriert und online auf die Datenbank www.materialarchiv.ch aufgeschaltet.
Publikation und Ausstellung sind in enger Zusammenarbeit mit Kremer Pigmente, Stefan Muntwyler, Team hp Schneider und Sonderegger Druck AG entstanden.
Am Donnerstag 2. Dezember 2010, 19:00 Uhr:
Referat von Stefan Muntwyler:
Kulturgeschichte der blauen Pigmente
Am Sonntag 5. Dezember 2010, 11:00 Uhr:
Öffentliche Führung:
Farbpigmente Farbstoffe Farbgeschichten
mit Stefan Muntwyler und einem Gast.




Kremer Pigments Inc. USA
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