
Cuprit, Rotkupfererz
Chemische Zusammensetzung : Cu2O
Kochenillerote, rotbraune bis metallischgraue, durchscheinende bis undurchsichtige, kubische Kristalle oder derbe, körnige bzw. haarförmige Aggregate mit theoretisch 88,8% Cu. Sie sind randlich in Malachit umgewandelt und häufig von Chrysokoll umgürtet.
Cuprit bildet bis zu 2 mm lange, unregelmässige Butzen neben Malachit und Calcit im Baryt der Baryt-Gänge mit Calcit. Die Dichte beträgt 5,8 bis 6,2, Härte 3,5-4. Der Bruch ist muschelig bis uneben.
Cuprit wird vor dem Lötrohr zunächst schwarz und gibt dann ein Kupferkorn. Es löst sich in Säuren und Ammoniak. Cuprit bildet sich vielfach in Oxidationeszonen von Kupfererzen, meist in Plagioklas und Kalifeldspat eingewachsen oder in deren Rissen. Es tritt fast immer in Begleitung von gediegenem Kupfer auf und hat stellenweise (Arizona, Chile, Peru, Bolivien) bergmännische Bedeutung erlangt.
Quelle: home.t-online.de
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